Alles über Triopse

einfach alles was ihr wissen müsst !

Wednesday, September 27, 2006

Die goldenen Triopsregeln

Die Zucht von Triops ist nicht sonderlich schwer, wenn einige Regeln beachtet werden: Unabhängig von der Art, sollte folgendes beachtet werden:


1. Anzucht nur in kleinen Gefäßen
Triops sollten generell erst in einer durchsichtigen Schale mit maximal 3 Litern Wasser (es empfiehlt sich hier die Faunabox I) angezogen werden. Ab einer Größe von 1 cm kann man die Tiere vorsichtig in ein größeres Becken umsetzen. Dieses sollte man nach Möglichkeit vor dem Einsetzen der Tiere ungefähr 2 Wochen vollständig eingerichtet stehen.Bewährt haben sich luftgetriebene Schwammfilter, die für gute Wasserqualität und klare Sicht sorgen.

2. Das richtige Wasser verwenden
Oft wird zu destiliertem Wasser geraten. Dies hat sich in der Zucht aber nicht bewährt. Besser ist sauberes Regenwasser, Aquariumwasser aus einem gut eingelaufenen Becken oder ein kohlensäurefreies Tafelwasser. Wasserwechsel oder das das Umsetzen der Tiere in andere Becken sollte in den Nauplienstadien unbedingt vermieden werden, da die Larven sehr empfindlich auf Änderungen der Wasserwerte reagieren.

3. Nichts als Wasser und Ansatz
Im Anzuchtbecken haben Pflanzen, zusätzlicher Sand, Schnecken usw. nicht zu suchen. Auch mit der Hand sollte man niemals ins Becken greifen, da so Bakterien ins Wasser gebracht werden, die dort optimale Bedingungen vorfinden und die Zucht schnell beenden können. Noch schlimmer sind sogenannte Heuaufgüsse, zu denen auf vielen Seiten geraten wird.

4. Die richtige Temperatur
Temperaturschwankungen sind für die frisch geschlüpften Triopsnauplien sehr problematisch. Triops cancriformis benötigt Temperaturen von 19-23°, Triops longicaudatus von 23-26° und Triops australiensis von 24-28°. Bei den wärmeliebenden Arten ist eine Beheizung des Beckens also unumgänglich.

5. Wenig Futter
Triopsnauplien entwickeln ihre Mundwerkzeuge erst nach mehreren Häutungen. Daher sollte nicht vor dem 3. Tag nach dem Schlupf gefüttert werden. Die Fütterungen müssen unbedingt sehr sparsam erfolgen, da die Tiere nur geringe Mengen aufnehmen und das Wasser schnell verschmutzt. Weniger ist immer mehr!
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Triops - Oft gestellte Fragen
Leider kursieren rund um Triops die wildesten und oft falschen Tipps. Mit diesen am häufigsten gestellten Fragen wird damit aufgeräumt :-)

Wieviel Platz brauchen Triops?
In einem 10 Liter Becken kann man etwa 5-6 Tiere halten. Alle kleineren Becken dienen nur der Aufzucht. Es stimmt NICHT, dass Triops australiensis mindestens ein 54 Liter Becken brauchen. Wenn man sich die natürlichen Lebensräume der Tiere ansieht, kann man dies auch nachvollziehen. Ackerfurchen und andere temporäre Gewässer sind oft bedeutend kleiner! Empfohlen wird zur Haltung ein Becken mit 10 Litern Volumen oder mehr


Muss ein extra Aufzuchtbecken wirklich sein?
Ja! Die Erfahrung zeigt, dass Nauplien in großen Becken kaum überleben. Warum dies so ist, ist noch umstritten, es wird davon ausgegangen, dass in großen Becken die Nahrungspartikeldichte nach der Fütterung wesentlich kleiner ist, die kleinen Nauplien also trotz Fütterung verhungern. Empfohlen wird ein kleines Aufzuchtbecken von nicht mehr als 3 Litern Volumen. Zu beachten ist, dass das Becken in den ersten Tagen unbedingt vor größeren Temperaturschwankungen zu schützen ist. Dies erreicht man am besten, indem man das Becken auf die leicht warme Heizung oder in ein größeres Becken stellt, welches mit einem regelbaren Heizstab ausgestattet ist.

Soll ich in destiliertem Wasser ansetzen und die Nauplien nach dem Schlupf umsiedeln?
NIEMALS, das geht immer schief! Destiliertes Wasser wird für Triops ausdrücklich nicht empfohlen! Die kleinen Nauplien sind sehr empfindlich, was Änderungen der Wasserwerte betrifft. Also: In Tafelwasser oder Regen/Teichwasser ansetzen und in diesem Wasser aufwachsen lassen. Verdunstetes Wasser nachfüllen ist natürlich erlaubt.

Welches Wasser brauchen Triops?
Da scheiden sich die Geister. Oft wird von Erfolgen mit destiliertem Wasser berichtet, wovon wir allerdings dringend abraten! Am besten bewährte sich bisher bei allen Arten ein kohlensäurefreies Tafelwasser (z.B. Volvic naturelle). Destiliertes Wasser enthält keine Ionen, weshalb der osmotische Druck auf die Triopszysten sehr hoch ist und die Tiere schneller schlüpfen. Sind sie allerdings geschlüpft, kehrt sich der positive Effekt um. Oft kann man kurz nach dem Schlupf ein Naupliensterben beobachten. Tipp: Unbelastetes Regenwasser funktioniert auch schonmal recht gut!

Kann man verschiedene Arten zusammenhalten?
Kann man, sollte man aber nicht! Die verschiedenen Arten stellen vollkommen andere Ansprüche an die Temperatur. Triops cancriformis benötigt z.B. kältere Temperaturen, während Triops australiensis nur in warmem Wasser gedeihen kann. Außerdem wachsen die Arten unterschiedlich schnell, was zur Folge hat, dass die gleichaltrigen größeren Tiere die kleineren der anderen Art fressen. Es wurde auch schon beobachtet, dass sich die Arten untereinander paaren (Hybridnachwuchs wurde noch nicht festgestellt). Auch deshalb sollte man die Tiere im Artbecken halten.


Darf ich meine Triops mit anderen Tieren zusammenhalten?
Mit folgenden Tieren kann man Triops problemlos zusammenhalten: Schnecken aller Art, kleine Friedfische (Triops muss schon größer sein!), pflanzenfressende Welse, Garnelen
Mit folgenden Tieren kann man Triops NICHT zusammenhalten: Große Fische, Raubfische, Krebse
Bei Fischen gilt immer: Was ins Maul passt, das wird auch gefressen! Am besten hälst Du Deine Triops zusammen mit ein paar Schnecken, die durch Beseitigung von Futterresten das Wasser sauber halten.


Brauchen Triops Pflanzen?
JA! Pflanzen spielen im Aquarium eine große Rolle. Sie spenden Sauerstoff und bauen Nitrat und Phosphat ab. ABER: Sie schützen NICHT vor einem tödlichen Nitritpeak im Becken! Als Pflanzen eignen sich alle Aquarienpflanzen, aber besonders Wasserpest und Nixkraut. Nicht geeignet sind: Anubias (Oxalsäure!) und Javamoos (Gefahr des Verfangens)

Brauche ich Conditioner, Heuaufgüsse...?
Nein, alles Blödsinn :-) Die Mundwerkzeuge der Nauplien entwickeln sich sowieso erst nach mehreren Häutungen, daher brauchen sie nicht direkt nach dem Schlupf Futter. Die Wasserqualität wird auch nicht unbedingt besser, der einzige Effekt ist, dass das Wasser weicher wird. Die Erfahrung zeigt aber, dass sich durch den pH-Wert nur die Schlupfdauer verschiebt, nicht die Schlupfquote. Zur Fütterung sollte man unbedingt das feine Algenpulver von Aquaristika nach Anleitung verwenden. Es ist fein genug, dass die winzigen Nauplien es aufnehmen können und zudem müsste man schon sehr viel ins Becken kippen, um die Wasserqualität stark zu beeinflussen.

Was ist Nitrit?
Nitrit ist ein Abfallstoff, der bei der Zersetzung von organischen Abfallstoffen durch Bakterien entsteht. Es ist sehr giftig und wirkt lähmend auf das Atmungssystem der Tiere. An Nitrit verendete Triops zeigen meist eine gekrümmte Haltung und eine rote Färbung unterhalb der Augen. Triops sind in der Regel sehr unempfindlich gegen Nitrit, sofern es nicht hohe Werte >1 annimmt. Den Nitritwert stellt man am besten mit einem sogenannten Testreagenz (Tröpfchentest) fest, Teststäbchen sind sehr ungenau und deshalb nicht zu empfehlen! Nitrit sollte bestensfalls nicht nachweisbar sein, gegen hohe Werte helfen häufige Wasserwechsel, bis sich der Nitritwert wieder eingependelt hat. Ein neues Becken sollte mindestens 2 Wochen einfahren: Becken einrichten, 2 Wochen OHNE Tiere bei leichter Anfütterung stehen lassen. Dann erst haben sich genug Bakterien gebildet, die das entstandene Nitrit abbauen. Zum Verständnis der Wasserchemie bitte unter dem Punkt "Wasserchemie" nachlesen! In den Aufzuchtbecken sollte nach Erreichen des "Aalstrich-Stadiums" (Triops zeigen einen schmalen Rückenstrich) ein wenig Wasser gewechselt werden. Nochmal: Triops sind in der Regel sehr unempfindlich gegen Nitrit, sofern es nicht hohe Werte >1 annimmt. Hohe Werte verhindert man auch durch mäßiges Füttern!


Brauche ich einen Filter?
Nicht unbedingt,aber besser ist es schon! Besonders wertvoll ist ein Schwammfilter, da dieser eine große Fläche für Bakterien bietet und so stark zur Verbesserung der Wasserqualität beiträgt. Ausserdem wird das Wasser durch die Bewegung mit Sauerstoff angereichert. Auf Motorfilter sollte wegen der Verletzungsgefahr verzichtet werden.


Brauche ich eine Heizung?
Triops cancriformis ist kaltstenotherm und kann daher bei Zimmertemperatur aufgezogen und gehalten werden. Die anderen Arten brauchen unbedingt Warmwasser! Wichtig ist, dass man eine regelbare Heizung mit dem CE-Sicherheitszeichen kauft. Diese kann man gradgenau einstellen und bietet auch Sicherheit. Trotzdem: IMMER Stecker ziehen, bevor ins Wasser gegriffen wird!

Sand ist gleich Sand, oder?
Nein! Oft wird dazu geraten Vogelsand oder Bausand zu verwenden. Davon ist abzuraten! Vogelsand enthält oft Anis oder andere Zusätze, die nichts im Wasser verloren haben. Bausand gehört ebenfalls nicht ins Triopsbecken, da hier schädliche Zusatzstoffe enthalten sein können. Bitte verwende nur rundkörnigen feinen Sand, denn dieser verletzt die empfindlichen Kiemenfüße der Tiere nicht!

Darf ich meinen Triops aus dem Becken nehmen?
Nein! Triops sind Kiemenatmer. Wenn Du ihn aus dem Wasser nimmst, ist das so, als würde Dich plötzlich jemand unter Wasser drücken! Keine angenehme Vorstellung, nicht? Denke immer daran: Ein Triops ist ein lebendiges Tier, welches auch so behandelt werden möchte! Du darfst aber Deine saubere Hand (nicht mit Seife oder Cremes dran!) ins Becken halten und die Tiere darüber gleiten lassen. Die Tiere können Dich mit ihren Mundwerkzeugen nicht beißen, keine Angst!

Meine Triops sind plötzlich alle gestorben, warum?
Die häufigste Todesursache ist zuviel Futter. Futter, welches zu lange im Wasser liegt, wird von Bakterien unter Sauerstoffverbrauch in giftiges Nitrit umgewandelt, welches wiederum von anderen Bakterien in ungiftiges Nitrat verstoffwechselt wird. Der Sauerstoffverbrauch kann dabei so hoch sein, dass Triops im Wasser ersticken. Dies erkennt man oft an hochgebogenen Schwänzen der toten Tiere. Tiere, die einen "roten Kopf" aufweisen, starben an einer Nitritvergiftung, also ebenfalls einer Folge von übermäßigem Futter. Deshaöb: Immer sparsam füttern!
Die bekanntesten Triopsarten

Triops longicaudatus


Triops longicaudatus stellt keine eigentliche Art dar. Vielmehr wurde aufgrund genetischer Analysen herausgefunden, dass es sich um eine Mischform verschiedener amerikanischer Arten handelt. Triops longicaudatus ist der bekannteste Triops. In den USA wird er kommerziell gezüchtet und in zahlreichen Sets vertrieben, die eher an Spielzeug denn an einen ernstgemeinten Lebensraum für ein Tier erinnern.

Triops longicaudatus wird etwa 5-7 cm lang und entwickelt sich bei warmen Temperaturen um 24° sehr schnell. Er ist sehr agil, hält sich jedoch zumeist am Boden auf, wo der Bodengrund intensiv nach Fressbarem durchgraben wird. Bei Nahrungsmangel tritt beim amerikanischen Triops sehr schnell Kannibalismus auf.


Triops cancriformis

Der europäische Triops cancriformis kommt mit wesentlich niedrigeren Temperaturen um 20° aus. Dementsprechend ist er ein sehr ruhiger Geselle, der meist unbeweglich am Bodengrund verweilt. Aufgrund der niedrigen Temperaturen entwickelt er sich merklich langsamer als wärmeliebende Triopsarten, wird aber auch älter und mit bis zu 9 cm wesentlich größer als die amerikanische Art. Auch bei Triops cancriformis kann es, wenn auch seltener, zu Kannibalismus kommen.

Triops australiensis

Triops australiensis wurde in Deutschland erstmals von Aquaristika gezüchtet. Hierbei handelt es sich nicht um die Art "Triops australiensis australiensis", welche einen rundes Schild mit deutlich gelblichbrauner Färbung besitzt, sondern um eine Unterart aus Queensland. Dort wurde sie bereits vor vielen Jahren gesammelt, nachgezüchtet und kommerziell vertrieben.

Triops australiensis fühlt sich bei warmen Temperaturen um 26° am wohlsten. Der australische Triops ist ein agiler Schwimmer, der oft unermüdlich die oberen Bereiche des Aquariums erkundet. Auch am Bodengrund kann man ihn sehr oft beim ausgiebigen Graben beobachten. Triops australiensis ist eine sehr friedliebende Art. Selbst bei Futtermangel ist Kannibalismus eher selten.











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Kinder und Triops

Urzeitkrebse haben schon immer Groß und Klein fasziniert. Wer kennt nicht die kleinen Salinenkrebse, die immer wieder verschiedenen Kinderzeitschriften beiliegen?


Das erste Haustier
Der Triops ist als erstes Haustier besonders für Kinder geeignet. Pflegeleicht und ohne großen Aufwand können die Tiere aufgezogen werden. Kinder im Alter ab 9 Jahren sind meist mit großem Eifer dabei und lernen so spielerisch Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Jüngere Kinder sollten noch etwas angeleitet werden.

Ist mein Kind reif für ein eigenes Haustier?
Triops sind durch die kurze Lebensspanne hervorragend geeignet, um herauszufinden, ob ein Kind schon soweit ist, eigenständig Verantwortung für ein eigenes Haustier zu tragen.

Zusammenhänge des Lebens
Den Kindern wird durch die Haltung von Triops auf interessante Weise ein Stück Natur nahegebracht. Biologische Zusammenhänge werden durch einfaches Beobachten der Tiere klar (Entwicklung vom Ei zum fertigen Tier, Geburt und Tod).

Familienspaß
Die Erfahrung hat gezeigt, dass meist die ganze Familie Interesse an den Tieren zeigt.

Verantwortung auf kurze Zeit
Da Triops nur eine Lebenserwartung von etwa 3 Monaten haben, gibt es keine Probleme mit der Versorgung in der Ferienzeit oder bei Unlust des Kindes.

Neustart
Triops legen Dauereier in den Sand, der nach Versterben der Tiere ganz einfach getrocknet und trocken gelagert werden kann. Auch nach Jahren noch kann man mit diesem Sandgemisch eine neue Zucht starten!

Triops sind als Aquarientiere auch für Allergiker geeignet!
Der Triops ist eines der wenigen Tiere, die es schon in der Urzeit gab. Er gehört zu den Urzeitkrebsen. Wie man aus Versteinerungen weiß, hat er sich in den letzten 220 Millionen Jahren nicht verändert. Der Triops hat einen Rückenpanzer, wird etwa 5 Zentimeter groß und ist ein Allesfresser. Er kommt auf allen Kontinenten außer der Antarktis vor. Seine "Wohnung" sind Pfützen und Überschwemmungstümpel. Da dort immer nur zeitweise Wasser ist, musste er sich anpassen. Deshalb wird er nur etwa 70 Tage alt, legt schon mit rund 10 Tagen Eier. Die Eier müssen mindestens einmal trocknen, bevor sie schlupffähig sind.
Wie züchtet man Triopse?
Ich selber züchte Triops. Angefangen habe ich mit dem Kosmos Experimentierkasten "Triops". Dieser reicht für den Anfang, denn er hat alles, was man braucht, dazu noch ein sehr ausführliches Anleitungsheft. Und so geht`s: Nachdem man die Eier ins Wasser getan hat, dauert es einige Tage, bis endlich kleine weiße zuckende Pünktchen zu sehen sind. Das sind die Larven. Dann aber wachsen die Triopse sehr schnell. Ab jetzt muss man sie füttern. Zuerst gibt man am besten das beigelegte Futter. Später kann man dann alles ausprobieren, beispielsweise kleingeschnittenes Gemüse, Fleisch, gekochten Reis und vieles anderes. Dabei muss man beachten, dass die Triopse nur dann frisches Futter bekommen dürfen, wenn das alte ganz aufgebraucht ist. Sonst entwickeln sich an dem alten Futter Bakterien, die den Sauerstoff im Wasser verbrauchen und die Triopse sterben.

Häutungen
In der Zeit des Wachstums der Triopse ist es besonders interessant ihnen bei der Häutung zuzusehen. Ihre Körperhülle kann nicht mitwachsen und muss deshalb gerade in der Anfangszeit häufig gewechselt werden. Dazu macht der Triops heftige Bewegungen. Die alte Hülle kann man dann aus dem Becken fischen und genauer ansehen. Man kann daran gut die einzelnen Körperteile des Triops erkennen.

Vermehrung
Nach ein bis zwei Wochen erkennt man die kleinen Eiersäckchen am Rande des Panzers. Die Triopse buddeln jetzt noch mehr als bisher im Sand und legen dabei ihre Eier ab. Fast alle Triopse sind weiblich, ich selber hatte leider auch noch nie ein Männchen. Triopse vermehren sich nämlich meistens ungeschlechtlich durch Jungfernzeugung, das heißt, es werden keine Männchen gebraucht. Die jetzt ausgewachsenen Triopse zu beobachten macht sehr viel Spaß.

Manchmal schwimmen sie mit dem Bauch nach oben oder sie krümmen sich lustig, manchmal rasen sie durch das Becken, dann wieder sind sie wie wild am Buddeln.

Aber nach 70 bis 90 Tagen sterben sie leider. Das ist sehr traurig. Aber es wartet auch gleich Arbeit. Das Eier-Sand-Gemisch muss getrocknet werden. Es wird auch empfohlen, die Eier mal einzufrieren, um eine Frostperiode zu simulieren.Und dann kann es wieder von vorne los gehen.

Triopse

Alles was ihr über die Tiere wissen wollt erfahrt ihr auf meinem Blog also viel Spaß beim durchstöbern !

Wünscht euch eure Franzi (13 Jahre) !

Triopse

Also, ich habe ja gesagt das ich euch sehr viel berichten werde und das was ich gesagt habe werde ich nun auch tun.
Hier die meist gestelleten Fragen:

Woher bekomme ich Triopse ?

Triopse bekommst du aus einem großen Spielwahrengeschäft z.B. Rofu, Toysarus u.s.w. Aber man kann sie auch im Internet kaufen, ich würde euch empfehlen erst die Preise zu vergleichen.

Gibt es unterschiede von der Qualität her ?

Ja , die gibt es. Die Familen/Leute die sich die Triopse durch das Internet anschaffen, ha´ben oft ein Nachteil, man weiß nie ob die Eier noch ganz sind oder ob alles dabei ist. Im Internet wird es auch teurer weil man es zugeschickt bekommt! Also ich habe meine Triopse aus einem großen Spielwahrenladen und bis jetzt hat alles geklappt.

Wo kann man das Futter nach kaufen?

Das Futter nachkaufen geht eigentlich gar nicht weil es unauffindbar ist aber ihr könnt eure Triopse mit Larfen ( aus dem Zoogeschäft ) Eiweißstücken oder Gemüse, Reis, Fleisch ( gekochtes Fleisch) füttern. Dabei könnt ihr immer wieder etwas neues ausprobieren. Aber ahctet darauf das ihr das Essen für eure neuen kleinen Haustiere gut klein schneidet und ihr dürft erst neues Futter dazu geben, wenn sie alles aufgefressen haben ansonsten können Pakterien in das Wasser gelangen.

Was mache ich mit einem toten Triops?

Ihr könnt ihn das Klo runterspülen oder ein altes Marmeladengals ( Wichtig: Mit Deckel!! ) mit Brennspiritus auffüllen (lasst das lieber euren Vater machen)und dann klebt ihr ein Schild drauf steht: Vorsicht Brennbar ! Und ihr könnt noch den Namen des Tieres und den Todestag dazu schreiben !


Woher weiß ich wie viel wann und wie oft ich die Triopse füttern muss ?

Das steht eigentlich auf der Rückseite der Anleitung oder in der Anleitung, sollte dieser sogenannte Essplan bei euch nicht vorhanden sein oder ihr findet ihn nicht, so könnt ihr mich fragen und natürlich werde ich euch Informieren und ihn euch schreiben.

Muss man die Lampe immer über dem Aquarium oder der City an haben ?

Nein, das wäre zu gefährlich das das Licht Flammen fängt. Ihr müsst das Licht nur an haben wennn ihr zu Hause seit oder jemand z.B. Mutter,Vater,großer Bruder zu hause sind. Im Sommer, wenn es in eurem Haus b.z.w. Wohnung richtig heiß ist und das Termometer in eurem Triopsbecken auch ohne Lampe die Temperatur hält braucht ihr sie gra nicht an zu machen! Am betsen besprecht ihr das mit der Lampe mit einem Elternteil!

So nun zum Schluss noch was wichtiges ihr dürft in das Triopsbecken nur Destiliertes Wasser machen, weil es sauberer ist als das Hahnenwasser. Lasst euch dazu von eurer Mutter b.z.w. Vazer helfen!

Viele Grüße und danke für euren Besuch wünscht euch Franzi !